Am Kletterturm am Teufelsberg ist wegen Ausbildungsveranstal- tungen öffentliches Klettern nur sehr eingeschränkt möglich am:
September: 24.-25. und 18.-19.09.
Am Osthang der Guslar-Spitzen, oberhalb dort, wo die Ausläufer von Hintereisferner und Hochjochferner zusammentreffen, wo der Hintereisbach und der Saybach zur Rofenache zusammenfließen, liegt im hinteren Rofental das Hochjoch-Hospiz.
Der Hochjochferner ist ein traditioneller Übergang ins Schnalstal und den Vinschgau nach Südtirol. Noch heute kann man Mitte Juni oder September auf dem Gletscher Schafherden begegnen, wenn sie aus Südtirol gen Vent in die Weidegebiete und wieder zurückgetrieben werden.
Das gemütliche Hochjochhospiz wurde an seiner jetzigen Stelle auf 2.413m Höhe von der früheren Sektion Mark Brandenburg erbaut und im Jahr 1927 eröffnet.
Der holzgetäfelte Aufenthaltsraum steckt voller Erinnerungen an die Erbauer. Die Hütte ist ein Schmuckkästchen unter den Hütten der Sektion Berlin.
Das alte Hochjoch-Hospiz stand einst woanders: schräg gegenüber am Steilhang des Sennkogel am direkten Übergangsweg zum Hochjoch. Die Ruine ist noch zu sehen. Errichtet wurde dieses alte Haus auf Anregung von Franz Senn, dem Gletscherpfarrer, der 1860 bis 1872 Kurat in Vent war. Gebaut hat es der Söldener Gastwirt Josef Grüner 1869. Die Berliner Sektion Mark Brandenburg erwarb es 1911 von der Sektion Innsbruck. Das alte Hospiz wurde 1926 von einer Lawine zerstört, der Neubau konnte in nur einem Jahr errichtet werden.
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