Am Kletterturm am Teufelsberg ist wegen Ausbildungsveranstal- tungen öffentliches Klettern nur sehr eingeschränkt möglich am:
September: 24.-25. und 18.-19.09.
Die Berliner Hütte liegt in eindrucksvoller Lage inmitten der schönsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Leicht und lohnend ist auf einem bequemen Weg der Ausflug zum herrlich gelegenen Schwarzsee (2.472 m), der sich etwa 1 Std. entfernt befindet.
Die Hütte ist Beginn oder Ende des Berliner Höhenweges. Dieser Weg verbindet die Berliner Hütte, das Furtschaglhaus, die Olpererhütte, das Friesenberghaus und die Gamshütte mit außergewöhnlichen Ausblicken auf die Zillertaler Bergwelt. Die Gesamtlänge des Weges beträgt etwa 40 km.
Walter Pause, der Nestor der Führerliteratur, schreibt im zweiten Band seines Buches "Hüttenwandern": "Man schaue sich in aller Ruhe die Umgebung an: Horn- und Waxeckkees, die Lange Gipfelkette vom Greiner über den Möseler, Turnerkamp und Schwarzenstein bis zum Großen Mörchner - ein außerordentlicher Standort!
Aber auch die Berliner Hütte selbst ist etwas Besonderes und wer die Umstände kennt, unter denen sie errichtet wurde, begreift den Platz und begegnet manchem überflüssig erscheinenden Prunk mit Sympathie. ..."
Und Josef Ritz in seinem Buch "Das Jahr in den Bergen":
"Waren die Berliner beim Hausbau großzügig, muß man sie in der Standortsuche fast genial nennen. Eingerahmt von einem Kranz eisstarrender Urgesteinsgipfel, die Hütte am Fuß des Hornkeeses an zentraler Stelle, ideal für Hochtouristen, Gletscherwanderer und Hüttenbummler. ..." Viel Lob, viel Ruhm! Das freut einen, bringt aber auch manche Unbill.
1997 wurde die Berliner Hütte unter Denkmalschutz gestellt: Sie muß erhalten werden, wie sie steht - restauriert werden, wie es die alten Pläne dokumentieren. Seit Ihren Anfängen im Jahr 1879 hat die Berliner Hütte mehrere Anbauten erhalten und sich zu einer kleinen Ansiedlung entwickelt:
Nach dem letzen Erweiterungsbau im Jahre 1911 verfügte sie nicht nur über ein eigenes E-Werk. Sie hatte damals auch ein eigenes Postamt, die erste Telephonleitung im hinteren Zillertal und eine Schuhmacherwerkstatt für die Bergsteiger.
Ihre Einrichtung ist eine Dokumentation der Baugeschichte der Jahrhundertwende, die beiden Speiseräume und der frühere "Damensalon" sind Schmuckstücke der Zillertaler Handwerkskunst.
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