Deutscher Alpenverein Sektion Berlin e.V. - Druckansicht Mittwoch, 08.09.10

  Informationen zum Friesenberghaus

Das Friesenberghaus liegt auf 2.498 m. Es wurde 1928 - 1930 vom damaligen Deutschen Alpenverein Berlin, dem Zusammenschluss jüdischer Bergfreunde Berlins, erbaut. Kein Stützpunkt für Skitouren!

Talort:   Ginzling - Schlegeisstausee (1.782 m). Anreise: Bahn bis Mayrhofen (Zillertalbahn) - Bus bis Schlegeisstausee. (für Pkw ab Breitlahner Straßenmaut).

Zugang:  Von der Dominikushütte oberhalb der Bushaltestelle Schlegeis dauert der Aufstieg etwa 2 1/2 Stunden. Der Weg ist bezeichnet, er führt kurz hinter der Dominikushütte über den Alele- und danach über den Falschseitenbach zum Boden der Friesenbergalpe (2.036 m). Weiter zum Lapenkarbach; rechts von ihm führt der Steig in Kehren empor in das Lapenkar, nordwärts durch den Karkessel und schließlich in mehreren Kehren aufwärts zur Hütte.

Hüttenwirt:
Hubert Fritzenwallner
Grublstraße 13
A - 5621 St. Veit Pongau
Tel. 00 43/64 15/50 31
Tel. Hütte:00 43 / 6 76 / 5 71 49 39 oder 00 43/ 6 76 / 7 49 75 50
friesenberghaus@sbg.at

Homepage:
http://www.friesenberghaus.at/

Bewirtschaftet:  15. Juni bis 30. September
Reservierungen nur über den Hüttenwirt!

Nächtigungsplätze:   24 Zimmerlager, 32 Matratzenlager, 10 Notlager, kein Winter- und Selbstversorgerraum

Gipfel:   Gefrorne-Wand-Spitzen - Nordgipfel (3.286 m), Hoher Riffler (3.231 m), Petersköpfl (2.679 m), Kleiner Riffler (2.837 m), Schönlahnerkopf (2.707 m), Griererkarspitze (2.952 m), Napfspitze (2.925 m), Realspitze (3.039 m), Roßkopf (2.957 m).

Übergänge:                    Gamshütte (Berliner Höhenweg) 7-9 h; Spannagelhaus über Friesenbergscharte 4-5 h; Olpererhütte (Berliner Höhenweg) 2 h.

Besonderheiten:    Nur 20 Minuten oberhalb der Hütte befindet sich das Petersköpfl mit einer der interessantesten Ansammlungen von Steinmännern im Alpenraum. In den Jahren 2001-2002 wurde das Friesenberghaus um Sanitär- und Lagerräume erweitert und erhielt gleichzeitig eine auf regenerative Energien (Wasserkraft, Solar) beruhende Stromversorgung. Zeitgleich wurde das Friesenberghaus zur internationale Begegnungsstätte des DAV gegen Hass und Intoleranz unter Bergsteigern ernannt.

Karten:   Alpenvereinskarten 35/1 „Zillertaler Alpen“; Freytag u. Berndt WK 152

Literatur:   Alpenvereinsführer Zillertaler Alpen (H.u.W. Klier), Rother-Verlag, 11. Aufl., 1996; Martin Pollack: Vatermord, Paul Zsolnay-Verlag, Wien, 2002.

 


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