Deutscher Alpenverein Sektion Berlin e.V. - Druckansicht Mittwoch, 08.09.10

  Informationen zum Furtschaglhaus

Das Furtschaglhaus liegt auf 2.293 m. Es wurde 1889 erbaut und im Jahre 1912 erweitert. 1989 bis 1992 erfolgte eine Generalsanierung dieses wichtigen Stützpunktes am Berliner Höhenweg.

Talort:   Ginzling - Schlegeisstausee (1.782 m). Anreise Bahn bis Mayrhofen (Zillertalbahn) - Bus bis Schlegeisstausee. (für Pkw ab Breitlahner Straßenmaut).

Zugang:   Vom letzten Parkplatz am See (Zamsgatterl) auf Versorgungsweg an der westlichen Uferseite talein, an der Südspitze des Sees (kleine Jausenstation) über den Bach bis kurz vor die Talstation der Materialseilbahn. Am Wegschild links ab und in vielen Kehren den steilen grasigen Hang ostwärts empor, zuletzt weniger steil auf begrünten Hängen zur Hütte. Gehzeit etwa zwei Stunden.

Hüttenwirtin:
Barbara Gratz
Furtschaglhaus, 6295 Ginzling
Tel. 00 43/6 64/2 01 06 07
Tel. Hütte: 00 43/6 76/9 57 98 18 (Funktelefonverbindung nur bei günstigen Witterungsverhältnissen)

furtschaglhaus@a1.net  (nicht in der Saison!)

Homepage:
http://www.furtschaglhaus.com/

Bewirtschaftet:   15. Juni bis 30. September
Reservierungen nur über die Hüttenwirtin!

Nächtigungsplätze:      119 Matratzenlager, 12 Notlager, Selbstversorger- und Winterraum (12 Matratzenlager).

Gipfel:   Kleiner und Großer Greiner (2.958 m, 3.201 m); Talggenköpfe (3.114 m, 3.176 m, 3.139 m); Schönbichler Horn (3.133 m); Furtschaglspitze (3.190 m); Großer Möseler (3.480 m); Kleiner Möseler (3.405 m); Möselekopf (3.390 m); Muttenock (3.072 m); Breitnock (3.212 m); Hoher Weißzint (3.374 m); Hochfeiler (3.510 m); Hochfernerspitze (3.463 m); Hochsteller (3.097 m)

Übergänge:   Berliner Hütte (Berliner Höhenweg) 6 h; Olpererhütte 4 h; Nevesjochhütte (Alte Chemnitzer Hütte) 4-5 h; Eisbruggjochhütte (Edelrauthütte) 5 h

Besonderheiten:    Das Furtschaglhaus besitzt eine rundum verglaste Veranda (im Sommer 2000 saniert), die auch bei kühlerem Wetter eine prachtvolle Aussicht auf die Gipfel des Hauptkammes bietet. In den Jahren 2002 und 2003 erhielt die Hütte ein leistungsfähiges Wasserkraftwerk.

Karten:    Alpenvereinskarten 35/1 „Zillertaler Alpen“; Freytag u. Berndt WK 152

Literatur:  Alpenvereinsführer Zillertaler Alpen (H.u.W. Klier), Rother-Verlag, 11. Aufl., 1996

 

 

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