Brandenburger Haus - Geschichte

Wie bei vielen vergleichbaren Schutzhütten waren auch beim Brandenburger Haus wissenschaftliche Erwägungen für den Bau ausschlaggebend. Eine große Rolle für den Bau spielte allerdings auch die Konkurrenzsituation der im Jahre 1899 gegründeten Sektion Mark Brandenburg gegen die bereits seit 1869 bestehende Sektion Berlin, der damals zahlreiche Hütten, besonders im Zillertal, gehörten.

1903 wurde vorgeschlagen, das Haus am Gepatschferner zu errichten, um eine der größten zusammenhängenden Gletscherflächen der Ostalpen für Bergsteiger erschließen zu können. Als Standort wurde ein lawinensicherer Südhang an der später nach dem Architekten der Hütte benannten Dahmannspitze (3401 m) gewählt.

In dieser Höhenlage sind Bauarbeiten nur innerhalb weniger Wochen im Hochsommer möglich. Sämtliches Baumaterial, außer den vor Ort gebrochenen Steinen, musste daher mit Maultieren und Menschenkraft hinaufgeschafft werden. 1909 war das Brandenburger Haus fertiggestellt; die Baukosten betrugen etwa 47.000 Goldmark. Dazu kamen noch einmal rund 40.000 Mark für die Anlage von Wegen.

Die Eröffnung fand schließlich in den Tagen vom 15. bis zum 18. August, zunächst in Vent, dann auf der Hütte statt.

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