Furtschaglhaus - 2.293m, Zillertaler Alpen              »Übersichtskarte



Unterhalb des Eisdomes des Großen Möselers zieht das Furtschaglkees von Südosten hinab auf das Furtschaglhaus zu, das von der Sektion Berlin im Jahre 1889 erbaut worden ist. Dieses Haus ist die zweitälteste Bergsteigerunterkunft, die wir Berliner errichtet haben. Sie liegt etwa 500 m über dem südlichen Ende des Stausees - dem Schlegeisspeicher - östlich oberhalb des innersten Schlegeisgrundes auf 2.295 m Höhe.

Die Aussicht von der Terrasse des Furtschaglhauses ist großartig. Von Südosten zieht sich nach Südwesten das Gletscherfeld des Schlegeiskeeses, überragt von Eis- und Felsgipfeln: Im Südwesten vom Hochfeiler (3.510 m) mit seiner etwa 300 Meter hohen und 60 Grad geneigten Eiswand, im Süden vom Weißzint (3.380 m), im Südosten vom Großen Möseler (3.478 m).

Im Osten der Hütte ragen die Furtschaglspitze (3.188 m) und das Schönbichler Horn (3.133 m) auf. Der Übergang vom Furtschaglhaus über das Schönbichler Horn zur Berliner Hütte - dem ältesten Haus unserer Sektion - ist ein Teilabschnitt des Berliner Höhenweges.
Er gilt als einer der schönsten Übergänge von Hütte zu Hütte und lohnendsten Bergfahrten in den Zillertaler Alpen.

Das Furtschaglhaus mußte in langwieriger und schwieriger Arbeit von Grund auf saniert werden: von den Grundmauern bis zum Dach. Etwa zehn Jahre lang dauerten diese Arbeiten.

1992 war die Sanierung im Wesentlichen abgeschlossen, als letzter Bauteil konnte im Jahr 2000 die Aussichtsveranda erneuert werden und seit 2001 versorgt ein neues Wasserkraftwerk die Hütte mit umweltfreundlicher Energie.

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